Allensbach - Kapplerfeld

Country/Area

Community

Allensbach

Place name

Kapplerfeld

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:16

Responsible for site

Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Arbeitsstelle für Feuchtbodenarchäologie
Fischersteig 9
783443 Gaienhofen-Hemmenhofen
e-mail: helmut.schlichtherle@rps.bwl.de

Administrative contact

Regierungspräsidium Stuttgart, Ref. 85 D - 78343 Gaienhofen-Hemmenhofen Fischersteig 9 Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 26 D - 79083 Freiburg i. B. Bissierstrasse 7
Extension (ha): 
9,22
Height above sea level (m): 
394,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Fundkomplexe der Pfyner und Horgener Kultur. Dendrodatum: 3636 v. Chr.; 14C-Daten: zwischen 3960 – 3790 BC cal.

Description

see German version (no translation available). / Der Fundplatz liegt am westlichen Bodensee (Gnadensee), in einer Bucht westlich der Landzunge beim „Kapplerfeld“. Hier konzentrieren sich mehrere Pfahlfelder innerhalb einer großen Fundstreuung, die als eine Fundstelle angesprochen werden kann. Der Platz wurde bereits 1858 von K. Löhle entdeckt. Begehungen erbrachten in den 1970er Jahren umfangreiches Fundmaterial. 1983 konnten bei Tauchgängen Pfähle verprobt werden. Das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg führte außerdem in beschränktem Umfange Bohrungen durch. Bei extremem Niederwasser fanden 2006 weitere Vermessungen und die Entnahme weiterer Holzproben durch das Landesamt für Denkmalpflege statt. Wie das Fundmaterial und die Daten belegen, wurde der Platz mehrfach besiedelt. Auffallend ist im Fundmaterial neben flachen Hammeräxten ein Beil aus Serpentinit mit seitlich ausschwingender Schneide und Nackenkerbe, welches sehr flach geschliffen ist und somit in seiner Form einem Kupferflachbeil ähnelt. Die Pfahlbaustation zeichnet sich durch mehrere Pfahlstellungen mit einer Fundstreuung auf einem weit ausgedehnten Areal aus. Kulturschicht ist bislang noch nicht nachgewiesen. Große Teile des Siedlungsareals liegen unter ständiger Wasserbedeckung.

Bibliography comment

Schlichtherle 1984,53; Schlichtherle 1991, 231; Billamboz 1990,67; Billamboz/ Schlichtherle 2007,12.