Pfäffikon - Irgenhausen

Country/Area

Community

Pfäffikon

Place name

Irgenhausen

Type of site

Pile Dwelling Site (PD / S3)

Last edited by

admin

Last update

Thu, 02/19/2015 - 17:16

Responsible for site

Unterwasserarchäologie Stadt Zürich
Christine Michel
Seefeldstrasse 317
8008 Zürich

Administrative contact

Kantonsarchäologie Zürich Stettbachstrasse 7 CH - 8600 Dübendorf
Extension (ha): 
0,30
Height above sea level (m): 
533,00

Map of pile dwelling sites

Dating text

see German version (no translation available). / Schnurkeramik. Typologische und dendrochronologische Datierungen. Frühbronzezeit einzig durch C14-Daten an Textilien nachgewiesen.

Description

see German version (no translation available). / Nach Rutschungen von grossen Uferpartien vor dem römischen Kastell am Pfäffikersee im Jahr 1865 trat diese Fundstelle zu Tage. J. Messikommer sah sich zu sofortigen Untersuchungen veranlasst. In den folgenden Jahren wurde die Station regelmässig abgesucht. Nach einer erneuten Rutschung 1882 war die Siedlung vom Land bzw. vom Schiff aus nicht mehr zugänglich. 1974 wurde die Siedlungsstelle zum ersten Mal abgeschwommen. Im Rahmen der allgemeinen Inventarisierungsaktion am Pfäffikersee 1991 fanden Sondierungen statt, zuletzt wurde die Stelle 1996 abgeschwommen. Die Ufersiedlung Pfäffikon-Irgenhausen liegt uferparallel auf etwa 150 m Länge vor dem Strandbad Pfäffikon. Bei den neueren Untersuchungen konnten die alten Berichte von Rutschungen bestätigt werden. Es konnte eine mehrere Meter hohe Halde lokalisiert werden, in deren oberen Bereich sich eine Kulturschichte abzeichnet. Nördlich der Halde liegt eine Schuttkegel. Die Dendrodaten fallen in den nur sehr ungenügend erforschten Übergangsbereich zwischen spätestem Horgen und frühester Schnurkeramik. Zukünftge Untersuchungen der Fundstelle Irgenhausen könnten zur Klärung verschiedenster Fragen beitragen, allerdings konnten bisher kaum Funde geborgen werden. Sechs Fragmente eines broschierten Stoffes stellen einen eindrucksvollen Beweis für die hohe Qualität von ornamentiertem Gewebe in der Frühbronzezeit dar.

Bibliography comment

Eberschweiler 1990a, 187-188.